Standortbestimmung in Dresden – der 2. Elbsandsteinpokal

In den nächsten Monaten geht es jetzt Schlag auf Schlag: Offene Berliner . Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften in Frankfurt a.M. und EuroGames in Helsinki. Wer nicht unbedingt nach Paris fahren möchte, nutze das Dresdner Turnier am 19. März 2016, um das eigene Leistungsvermögen schon mal unter Turnierbedingungen zu testen. 12 Paare im Wettbewerb der lateinamerikanischen Tänze und 25 Paare in der Standardsektion sowie 7 Paare im Discofox-Turnier – im Vergleich zum Turnier des 1. Elbsandsteinpokals konnten die Veranstalter der TSK Residenz Dresden und Queerballroom  einen deutlichen Zuwachs an Teilnehmer_innen verzeichnen.
 
Das erfahrene Wertungsricher_innen-Team: Detlev Müller (Berlin), Jens Neumann (Berlin), Beate Fricke (Dresden); Franziska Stolzenbach (Dresden) und Michael Hölschke (Coswig) machten es dieses Mal der Turnierleitung und dem Sportwart des DVET leicht, eindeutige Wertungen ergaben in den lateinamerikanischen Tänzen eine Sichtung in 3 Startgruppen (D, C und B). Eine, zumindest aus unserer Sicht, angemessene Entscheidung wenn man das Leistungsniveau der beteiligten Tänzerinnen und Tänzer bertachtet.
Die D-Klasse gewannen in einem "Fotofinish" Stefan Görgens / Martin Pilz vom TSG Rubin Zwickau.
Christian Seitz / Christoph Hellings, L.U.S.T. 2000 München e.V. entschieden das Finale der C-Klasse und den Pokal für das beste Paar in den lateinamerikanischen Tänzen konnten Dorothea Arning / Almut Freund  vom TC Spree - Athen Berlin erringen. Auch hier ging es knapp zu, denn die Zweitplazierten(Rafael Chmiela / Grzegorz Dyrda, Chillli Katowice)lieferten sich einen spannenden Kampf mit dem Siegerpaar. Über den 3. Platz konnten sich Bernd Mueller / Gerhard Hummel TanzTeam - Team München e.V./TSC Savoy München e.V. freuen.
 




Um die Attraktivität des Turniers zu erhöhen, hatte man dieses Jahr einen offenen Discofox-Wettbewerb eingeplant. Sieben Paare erreichten hier das Finale. Und es zeigte sich, dass sponate Entscheidungen manchmal die besten sind. Anja Schulze / Katrin Rosa Purschke (Dresden & Berlin) hatten sich kurzfristig zur Teilnahme entschlossen und auch souverän gewonnen. Den attraktivsten Preis (einen Sandkuchen) gewannen für den zweiten Platz Mike Hartpeng / Claudia Langner TSK Residenz Dresden e.V.. Wir hoffen, dass die Drittplatzierten Frank Hilger / Roberto Weigel TSC Casino Dresden e.V. für das Sandspielzeug Verwendung habe. Herzlichen Glückwunsch.

Pünktlich (was nicht immer der Fall bei Equalityturnieren ist) begann um 15 Uhr die Sichtung der teilnehmenden Paare in der Standardsektion. Jeweils vier Gruppen galt es im Langsamen Walzer, Tango und Quickstep zu sichten. Erst war es nur ein Gerücht, dann aber Gewissheit: es gab keine B-Klasse. Und wie das so mit Gerüchten ist, gibt es auch gleich "Folgegrüchte" man habe an der Einteilung etwas gedreht und die 2 Paare, die in die B-Klasse gesichtet wurden, auf die A- und C-Klasse aufgeteilt??? Man hätte gern den Wahrheitsgehalt dieses Gerüchts überprüft, aber leider wurden die Ergebnisse der Sichtungsrunden nicht im Detail veröffentlicht und so dürfen wir fleißig weiter spekulieren. Warum gab es keine B-Klasse? Bei 25 Paaren war die Leistungsdichteso, dass es aus unserer Sicht ein 4-Klassen-Turnier hätte geben können. (Der erfahrene Turnierbeobachter weiß, dass es auch schon Turniere mit einem Paar in einer Klasse geben hat!)
Nun aber zu den Tatsachen: 6 Paare in der D-Klasse (wunderbar für die "Nachwuchsentwicklung" im Equalitytanzsport). Bettina D.-Winter / Janine Zimmermann TanzTeam -Team München e.V. konnten hier den ersten Platz erringen.

Spannend dann der Wettbewerb in der C-Klasse (13 Paare mussten in einem "richtigen" Turnier um den Einzug ins Finale kämpfen). Dort konnten sich Bernd Mueller / Gerhard Hummel TanzTeam - Team München e.V./TSC Savoy München e.V. durchsetzen und durften dann auch noch die Vorrunde in der A-Klasse bestreiten.

Vorrunde und Finale über 5 Tänze, nur durch ganz kurze Pausen unterbrochen, da kamen manche an ihre konditionellen Grenzen. Ich habe mir aber von einem Teilnehmer bestätigen lassen, dies alles sei kein Stress, sondern mache immer noch Spaß.
Eindeutiges Sieger_innen-Paar sind Tania und Ines Dimitrova pinkballroom Berlin mit allen ersten Plätzen. Dazu unser herzlicher Glückwunsch. Auf dem 2. Platz Gordon Knittel / Stefan Huch ebenfalls pinkballroom Berlin und die Bronzemedaille ging an Heidrun Kling / Heike Hämmerer TSG Fürth e.V..





Unsere herzlicher Dank geht an die Veranstalter und fleißigen Helfer im Hintergrund, die dieses Turnier zu einem echten Höhepunkt gestaltete haben. KleineFehler in der Musikauswahl und der Reihenfolge der Tänze übersieht man da gern.
Wir sind sicher, dass beim 3. Elbsandsteinpokal dann alles reibungsloser klappt und wünschen dem TSK Residenz Dresden dann ein noch größeres Starterfeld.
Fotos folgen in den nächsten Tagen.

Hier der Link zu den Fotos:

https://picasaweb.google.com/115488798608226496001/Elbsandsteinpokal2016Dresden?authkey=Gv1sRgCP3cqa3FmpjK4QE&feat=directlink

Wer sich über die Wertungen genauer informieren möchte, kann das unter folgendem Link tun.

http://ergebnisse.tsk-residenz.de/2016_03_esp/index.htm
 
Text: Henry Dölitzsch
Fotos: Marek Musial, Berlin

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